02. Juni 2026
Dienstag,
19:00
- digital
- Gespräch
Queer Periphery. Queer artistic life outside the cities.
Die Veranstaltung bringt Expert*innen zusammen, die ihr Wissen zu queeren Kunstgeschichten außerhalb der großen Städte teilen und dabei ländliche Räume als produktive Orte künstlerischer Praxis in den Blick nehmen. Ausgangspunkt sind dey Künstler*in Ro Robertson, dey in Cornwall lebt und arbeitet, sowie die Konstruktivistin Marlow Moss, die in derselben Region bis zu ihrem Tod 1958 tätig war.
Im Dialog werden Fragen nach Sichtbarkeit, Vernetzung und Arbeitsbedingungen queerer Künstler*innen jenseits urbaner Zentren diskutiert. Welche Rolle spielen Rückzug, Gemeinschaft und Landschaft für künstlerische Prozesse? Inwiefern eröffnen gerade diese Kontexte alternative Perspektiven auf Kunstgeschichte und Gegenwart?
Das Panel knüpft an die Ausstellung Räume schaffen. Die Konstruktivistin Marlow Moss. Mit Leonor Antunes, Tacita Dean, Florette Dijkstra und Ro Robertson im Georg Kolbe Museum an und erweitert deren Fragestellungen um eine dezidiert queere und ortsbezogene Perspektive. Historische und zeitgenössische Positionen werden miteinander verschränkt, um Kontinuitäten und Brüche in queeren Lebens- und Arbeitsrealitäten sichtbar zu machen.