Künstleringespräch mit Leonor Antunes
- Gespräch
Die Künstlerin Leonor Antunes und die Kuratorin Dr. Elisa Tamaschke treten in einen Dialog. Sie geben Einblicke in Antunes’ künstlerische Arbeitsprozesse und ihren Beitrag für die aktuelle Ausstellung.
Das Museum ist von Mittwoch bis Montag von 11-18 Uhr geöffnet. Dienstags geschlossen.
Die Künstlerin Leonor Antunes und die Kuratorin Dr. Elisa Tamaschke treten in einen Dialog. Sie geben Einblicke in Antunes’ künstlerische Arbeitsprozesse und ihren Beitrag für die aktuelle Ausstellung.
Für diesen Vortrag in der Reihe „Von den Rändern. Wiederentdeckte Leben aus Archiven“ spricht Matt Retallick über Sturmflöten: Karl Weschke a German in Cornwall.
Im Gespräch mit der Kuratorin Dr. Lucy Howarth wird die europäische Künstlerin Tacita Dean Einblick in ihre künstlerische Arbeit sowie ihre erstmals in dieser Ausstellung präsentierte Sammlung von Flaschenschiffen geben.
Wir laden herzlich ein, mit uns die Auszeichnung des Georg Kolbe Museums zum Museum des Jahres 2025 zu feiern.
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Am Samstag, 1. Februar 2026 vergab die deutsche Sektion des internationalen Kunstkritikverbands AICA auf ihrer Jahresversammlung in der Hamburger Kunsthalle die Auszeichnungen „Besondere Ausstellung des Jahres“, „Ausstellung des Jahres“ und „Museum des Jahres“.
Die diesjährige Wahl für das Museum des Jahres 2025 fiel auf das Georg Kolbe Museum in Berlin.
Die Veranstaltung am 5. Juli ging der Geschichte des Tänzerinnen-Brunnens im Rahmen eines Gesprächs mit der Lichtenberg-Professorin für Provenienzstudien Prof. Dr. Lynn Rother (Leuphana Universität Lüneburg), der Kuratorin Dr. Elisa Tamaschke und der Direktorin Dr. Kathleen Reinhardt nach. Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie auf Youtube.
Der Tänzerinnen-Brunnen im Skulpturengarten des Georg Kolbe Museums steht im Zentrum eines laufenden Provenienzverfahrens und einem begleitenden Rechercheprojekt. Das Museum geht davon aus, dass es sich um ein NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut handelt. Es bekennt sich zu den Washington Principles und strebt eine faire und gerechte Lösung mit den Nachfahren des ursprünglichen Eigentümers, Heinrich Stahl, an.
Heinrich Stahl, ein jüdischer Unternehmer und Auftraggeber des Brunnens, wurde 1942 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet. Der Brunnen galt lange als verschollen und wurde in den 1970er Jahren rekonstruiert. Der Sockel der Skulptur zeigt Schwarze Trägerfiguren, die eine weiße Tänzerin stützen – ein kolonial codiertes Motiv mit antisemitischer Objektgeschichte. Seit den 1980ern steht das Georg Kolbe Museum im Austausch mit den Nachfahren, die 2001, so der damalige Sachstand, auf Ansprüche verzichteten, sich jedoch ein Gedenken wünschten.
Das Georg Kolbe Museum hat seine Lichtanlage umfassend modernisiert: Ein energieeffizientes Beleuchtungskonzept, eine Solaranlage und eine nachhaltige Außenbeleuchtung setzen Kunstwerke und Architektur optimal in Szene – und reduzieren zugleich den ökologischen Fußabdruck des Hauses deutlich.