Öffentlicher Rundgang
- Erwachsene
- Führung
Erleben Sie die aktuelle Ausstellung im Rahmen eines öffentlichen Rundgangs.
AICA-Auszeichnung: Georg Kolbe Museum ist Museum des Jahres 2025 // Bitte beachten Sie: 1. Halteverbot ab sofort in der Sensburger Allee aufgrund von Arbeiten der Netzgesellschaft. Planen Sie bitte die eingeschränkten Parkmöglichkeiten bei Ihrem Besuch ein. – 2. Geänderte Laufzeit aufgrund von Baumaßnahmen am Neubau des Museums: Die Ausstellung endet bereits am 8. März.
Erleben Sie die aktuelle Ausstellung im Rahmen eines öffentlichen Rundgangs.
Im Dialog sprechen der Künstler Harry Hachmeister und die Kuratorin für Outreach Barbara Campaner über seine Praxis und seinen Beiträg zur aktuellen Ausstellung.
Zur Finissage der aktuellen Ausstellung lädt das Georg Kolbe Museum zu einem dialogischen Rundgang ein. Gemeinsam mit Peer-Olaf Richter, Verwalter des Herbert-List-Nachlasses, dem Autor und Historiker Ben Miller sowie der Kuratorin für Outreach des Georg Kolbe Museums werden zentrale Themen und Verflechtungen der Ausstellung im Gespräch entfaltet.
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Am Samstag, 1. Februar 2026 vergab die deutsche Sektion des internationalen Kunstkritikverbands AICA auf ihrer Jahresversammlung in der Hamburger Kunsthalle die Auszeichnungen „Besondere Ausstellung des Jahres“, „Ausstellung des Jahres“ und „Museum des Jahres“.
Die diesjährige Wahl für das Museum des Jahres 2025 fiel auf das Georg Kolbe Museum in Berlin.
Die Veranstaltung am 5. Juli ging der Geschichte des Tänzerinnen-Brunnens im Rahmen eines Gesprächs mit der Lichtenberg-Professorin für Provenienzstudien Prof. Dr. Lynn Rother (Leuphana Universität Lüneburg), der Kuratorin Dr. Elisa Tamaschke und der Direktorin Dr. Kathleen Reinhardt nach. Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie auf Youtube.
Der Tänzerinnen-Brunnen im Skulpturengarten des Georg Kolbe Museums steht im Zentrum eines laufenden Provenienzverfahrens und einem begleitenden Rechercheprojekt. Das Museum geht davon aus, dass es sich um ein NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut handelt. Es bekennt sich zu den Washington Principles und strebt eine faire und gerechte Lösung mit den Nachfahren des ursprünglichen Eigentümers, Heinrich Stahl, an.
Heinrich Stahl, ein jüdischer Unternehmer und Auftraggeber des Brunnens, wurde 1942 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet. Der Brunnen galt lange als verschollen und wurde in den 1970er Jahren rekonstruiert. Der Sockel der Skulptur zeigt Schwarze Trägerfiguren, die eine weiße Tänzerin stützen – ein kolonial codiertes Motiv mit antisemitischer Objektgeschichte. Seit den 1980ern steht das Georg Kolbe Museum im Austausch mit den Nachfahren, die 2001, so der damalige Sachstand, auf Ansprüche verzichteten, sich jedoch ein Gedenken wünschten.
Das Georg Kolbe Museum hat seine Lichtanlage umfassend modernisiert: Ein energieeffizientes Beleuchtungskonzept, eine Solaranlage und eine nachhaltige Außenbeleuchtung setzen Kunstwerke und Architektur optimal in Szene – und reduzieren zugleich den ökologischen Fußabdruck des Hauses deutlich.